Hallo werter Besucher. Schön, dass du hergefunden hast. Leider wird dieses Webblog nicht mehr aktualisiert. Aber keine Bange. Denn NEIN JA ERLEDIGT LOS ist nur umgezogen. Und zwar hierhin!

Laseraugenkatze punishes Team Fortress 2 grinders


Wer Team Fortress 2 kennt, der hat auch schon von den Achievement Maps gehört. Communitykarten, die alleinig dazu dienen, „aufzuleveln“ und damit neue Waffe, Goodies und Klamotten freizuschalten. Tja, einer der Macher dieser Archivementsmaps, achievement_all_v4, hat für die Archivement-Who*** eine kleine und fürchterschreckliche Überraschung eingebaut: unter bestimmten Umständen, welche ist unklar, fährt ein gigantischer Katzenkopf aus dem Boden, der alle Spieler mit Laserstrahlen aus den Augen, Bienenschwärmen aus dem Mund und Elektroschocks aus der Pfote malträtiert. Großartig.

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The Subway Time


Das hier ist ein kleines Animations-Kurzfilmchen von Dongzhen Li, einem Studenten der Beijing Film Academy. Und, was soll man sagen, der Junge beweist hier echt sein Können. Großartig animiert, fantastisch gezeichnete Kulissen und spannend in Szene gesetzt.

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H2G2: Das Adventure!


Wie großartig ist das denn bitte? Ein kleines Team namens DN Games hat auf Basis von Adventure Game Studio, einer Art SCUMM bzw. Freeware Entwicklerumgebung, ein Remake Hitchhiker’s Guide To The Galaxy Textadventures entwickelt – als Point 'n' Click Adventure im Stile von Monkey Island. Und jetzt endlich sind die Jungs tatsächlich fertig geworden. Ich hab’s geladen und kurz angeworfen. Und: schaut toll aus, fühlt sich gut an und ist leicht trashig. Das gefällt!

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Kurschildgen

Eine kleine Leseempfehlung. Auf Spiegel Einestages gibt’s einen interessanten Artikel zu Heinz Kurschildgen. Einem selbsternannten Alchemisten, der bis in die Zeiten des Zweiten Weltkrieges hinein behauptete, Gold, Radium und gar Benzin quasi aus dem Nichts erzeugen zu können – und damit immer wieder in die Bredouille geriet. Ich persönlich hab von dem Kerl bis dato noch nicht wirklich etwas gehört. Und habe bis auf einen Bericht in einer australischen Zeitung auch nicht viel zu ihm finden können. Doch erinnert mich Kurschildgen irgendwie an Franz Tausend, der ähnlichen Unfug trieb und sich als "Goldmacher" einen Namen machte.

Er machte Sand zu Gold und Wasser zu Benzin - jedenfalls behauptete er das. In den Dreißigern narrte der Erfinder Heinz Kurschildgen mit abstrusen Versprechen Millionäre, Geschäftsleute und Politiker - bis hin zu Heinrich Himmler. Und log sich damit fast um Kopf und Kragen.

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Cheer Up Keanu

So bescheuert die Aktion wirken mag, so lieb und liebenswert ist sie auch. Der heutige Cheer Up Keanu Day soll den scheinbar so traurigen Keanu etwas aufheitern; zeigen, wie sehr ihn seine Fans mögen. Und dass sie sich um ihn sorgen: Ein Paparazziphoto das den Schauspieler offensichtlich tief traurig und depressiv auf einer Parkbank zeigt – in der Hand ein angebissenes Sandwich – hat im Netz Wellen geschlagen. Allein bei Reddit haben Tausende diskutiert, was mit dem armen Keanu los sei? Ist's sein tatsächlich hartes Leben? Hatte er einen schlechten Tag? Oder zeigt das Photo lediglich einen nachdenklichen Kerl? Egal: denn der Tag, egal ob Keanu nun "sad" ist oder nicht, ist ihm – und damit einem feinen – Mensch gewidmet. Jemanden, der viel getan hat, um seinen Mitmenschen zu helfen. Die Times hat mehr dazu...

Eleven thousand people think Keanu Reeves might be depressed. And with reason — the man hasn't had a hit movie in years, and his entire acting career can be summed up in one word: Whoa. So when a paparazzi photo surfaced on the Internet featuring an unshaven, mopey Reeves eating a sandwich on a park bench, fans started to worry. Was he sad? Lonely? Bored? Was something actually wrong, or was he just tired? The Internet, as tends to happen, became very concerned.

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Upps!

Oh man, wie peinlich. Und wie schlecht ich mich fühle. Hätte ich doch heute fast ein Fahrrad geklaut. Abholen sollte ich eines eigentlich. Also: zur S-Bahn. Das Radl gesucht. Und gefunden, wie ich meinte. Nur: war das falsche. Oder besser: das angezielte Fahrrad war gar nicht da und ich hab hingegen wieder besseres Wissen ein wildfremdes in meinen Wagen gepackt und bin los. Erst zu Hause: Mist. "Ist doch gar nicht meines. Das hab ich doch schon geholt?", sagte er vermeintliche Besitzer. "Und wessen ist dann das?", so ich. "Meins jedenfalls nicht." O...h... kay." Einpackt und zurück gekarrt. Hoffentlich hat's niemand vermisst. Immerhin: frisch geölt hab ich's noch. Das sollte ein Trost sein.

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Futurezone RIP?!

Ich mag's gar nicht glauben. Der ORF Futurezone soll eingestellt werden. Eines der besten Online-Portale rund um Technik, Netzpolitik und cooles Zeugs. Grund? Ein Streit zwischen den Verlegern und den österreichischen Öffentlich-Rechtlichen, die die Größe des Netzerfolgs des ORF nicht wirklich gerne sehen.

Einen guten Hintergrundabriss und Details hat Koop hier. Und auch der Standard berichtet.

Doch nun ist die Futurezone zum Bauernopfer des neuen ORF-Gesetzes geworden, das praktisch zwischen ORF und dem Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) ausgehandelt wurde. Der Deal: Für die Aufgabe der Futurezone wollen die Verleger einer Ausweitung der Online-Werbemöglichkeiten auf vier Prozent der Gebühreneinnahmen zustimmen. Der von der Regierung vorgestellte Gesetzesentwurf sah zwei Prozent vor. Das aber hätte dem ORF kein weiteres Wachstum im Online-Werbemarkt ermöglicht.

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Neuwahlen, bitte.

Derweil grenzt es schon an Realparodie in Politika. Das Sparpacket, ein blanker Hohn. Die Plänkelei um den neuen Bundespräsidenten, nachdem Köhler unversehens und peinlich abtrat. Und eine schwarz-gelbe Koalition, die eigentlich gar keine mehr ist. Ja, Deutschland wurde freilich schon schlechter regiert. Aber für derlei viel beschworene Krisenzeiten (ja, böses Wort) ist nun wahrlich eine fähigere, einigere und volksnähere Regierung nötig. Da bin ich diesmal mit ganzem Herzen bei den Grünen.

„Das Wort Neuwahl ist im Kopf und im Herzen von jedem, der jetzt politisch verantwortlich denkt“, sagte die Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, Renate Künast, der „Süddeutschen Zeitung“ (Montagausgabe) laut Vorabmeldung.

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München


Was ein Tag; drückende Hitze, stickige S-Bahnen, Typen die mit Hitzschlag gegen Laternen rennen. Und doch: München, du bist die beste Stadt der Welt.

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travelling denim


traveling denim ist ein wunderhübsches Kurzfilmchen von Takayuki Akachi, das schlicht zeigt, wie sich eine Jeans über einen Zweijahrestrip durch 50 Ländern ausfärbt und abträgt. Wie sich das Blau zu einem Beige/Grau-Weiss wandelt, Löcher in den Taschen aufreißen und Nähte ausfransen. Das alles eingerahmt von herrlichen Bildern verschiedenster Menschen und Kulturen.

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Bilderreife


Mit manchen Bildern scheint's wie mit einem Wein zu sein. Liegen lassen und warten, bis sie heran gereift sind und ihr ganzes Aroma entfalten. Denn dieses Bild da oben entstand, puh, vor 4 oder vielleicht auch 5 Jahren bei meinem Aufenthalt in Berlin. Aufgenommen wurde es seinerzeit mit einer Billig-Digitalkamera; einer von jenen, die damals schon nur um die 100 oder 150 Euro kosteten. Quasi dem Äquivalent zur Lomo, wenn man so will. Damals hab ich diesem Bild keinerlei Beachtung geschenkt. Erst heute fiel es mir beim Durchklicken eines Bilderordners auf, da es einen gewissen Retro- und 70er-Jahre-Charme verströmt. Es gefällt mir; richtig gut sogar.

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The New Yorker über WikiLeaks und Julian Assange

WikiLeaks (WL) ist eine Seite, die fast tagtäglich geheime, unangenehme und teils aufrüttelnde Dokumente aus Regierungs- und Wirtschaftskreisen an die Öffentlichkeit bringt und damit vielen derweil ein Dorn im Auge ist. Und das auch, da es meist Insider sind, die den Whistleblower-Portal die Dokumente zuspielen. Doch seine ersten geheimen Infos und Akten verdankte WikiLeaks ausgerechnet chinesischen Hackern, die das Anonymisierungsnetz TOR zum Tausch von gestohlenen Dokumenten nutzen und dabei nicht ganz sauber arbeiteten. Zum Unmengen aus den Weiten dieses Netzes wären die Geheimdocs gefischt worden.

Die obige und ähnliche Anekdoten hat Julian Assange Raffi Khatchadourian von The New Yorker verraten, der ein umfassendes Portrait über ihn und WL verfasste; eines das sich wunderbar liest und manches über den trotz Prominenz eher nebulösen Assange und seine Methoden enthüllt. Etwa das Assange kein eigenes zu Hause habe. Stattdessen sei er ein internationaler Pendler; müsse schauen, wie er jeweils unterkommt, da dieses sein "Job" bei WL mit sich brächten.

He travels from country to country, staying with supporters, or friends of friends—as he once put it to me, “I’m living in airports these days.”
Ebenso geht der WL-Gründer auf das berüchtigte Irak-Video ein. Dieses und dessen Veröffentlichung wären intern Project B genannt und in einem angemieteten Haus in der Grettisgata Straße, Reykjavik, angeleiert und ausgeführt worden. Eine Mammutaufgabe und logistische Glanzleistung, wie Khatchadourian eindrucksvoll schreibt:
(...) he and the other members of the WikiLeaks community would have to analyze the raw video and edit it into a short film, build a stand-alone Web site to display it, launch a media campaign, and prepare documentation for the footage—all in less than a week’s time. (...) Assange also wanted to insure that, once the video was posted online, it would be impossible to remove. He told me that WikiLeaks maintains its content on more than twenty servers around the world and on hundreds of domain names (...)

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Wo die Macht liegt

Sehr schön. Abseits all der abstrusen Verschwörungstheorien hat der Deutschlandfunk in der Sendung Hintergrund mal einen Blick auf die Bilderberg-Konferenzen gewagt. Wer dort teil nimmt, was dort wohl passiert und was möglicherweise dort beschlossen wird.

Die sogenannten Bilderberg-Konferenzen finden seit 1954 jährlich an wechselnden, möglichst geheim gehaltenen Orten statt. Angeblich sind die Treffen rein privater Natur, doch wenn die Mächtigen aus Wirtschaft und Adel Politiker zum geheimen Gespräch laden, wundern sich auch Menschen, die keinen Verschwörungstheorien anhängen.

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Schreibmaschinen


Erst kürzlich schwappte erneut eine Welle durch die Medienwelt, die das baldige Ende des gedruckten tagesaktuellen Wortes prophezeit. Die Zeitung sterbe, Magazine sowieso und schon in wenigen Jahren, werden wir alle unsere Bücher nur noch auf elektronischem Wege konsumieren. An vieles davon mag ich nicht so recht glauben. An anderes wiederum schon. Denn auch wenn momentan viel übertrieben und zugespitzt wird; die Zeit schreitet voran, die Landschaft um Schrift, Text und dessen Verbreitung ändert sich. Dabei werden oft kleine Details übersehen, Dinge die sich still und leise änderten, ohne das die meisten es überhaupt bemerkten. Oder wisst ihr noch, wann ihr zuletzt jemanden auf eine Schreibmaschine habt tippen sehen? Nicht eine Computertastatur; eine richtige Schreibmaschine mit Lettern, Farbband und eingespannten Papierbogen.

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