Hallo werter Besucher. Schön, dass du hergefunden hast. Leider wird dieses Webblog nicht mehr aktualisiert. Aber keine Bange. Denn NEIN JA ERLEDIGT LOS ist nur umgezogen. Und zwar hierhin!

Realtime Worlds "Project: MyWorld"


Gerade hab ich den frisch aufgetauchten Trailer zu Realtime Worlds "MyWorld" gesehen, das ausschaut wie ein gignatisches SimCity, das mit Lego gekreuzt wurde. Und damit eigentlich recht interessant wirkt. Doch MyWorld soll noch mehr sein; ein riesiges MMO nämlich, welches mit sämtlichen Social-Network-Krams verknüpft und mit einer Art Second-World-Geschäftsmodel überzogen wird. So wirkt's zumindest gegenwärtig.
Players can build structures in a virtual version of real space, and open those spaces up to interaction with friends. The teaser trailer (after the break) shows one user commenting about a "fishing game" in a structure, for example.

The trailer also suggests a number of ways to interact with the real world from within MyWorld, with Twitter, Facebook, Flickr, Google, and Loopt integration shown. "What would it look like if Nintendo built Google Earth?" the website asks. It wouldn't have this much online functionality, that's for sure.

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@lowflyingrocks


Die Erde steht unter Beschuss, jederzeit könnte das Leben von Tausenden, Millionen oder Milliarden Menschen enden. Und zwar durch einen Felsbrocken, der die Atmosphäre der Erde durchschlägt und sich krachend in den Boden gräbt, eine Schockwelle auslöst oder über einer Stadt explodiert. Ja, … okay, alles nicht sooo schlimm. Ist hier schließlich nicht Deep Impact oder Armageddon. Aber tatsächlich könnte jederzeit so ein Steinbrocken auf die Erde schlagen. Denn es sausen genug davon draußen rum. Und genug kommen der Erde ganz nahe. Wann und wie weit solche Dinger der Erde kommen, das kann man quasi live bei @lowflyingrocks nachlesen. Dort wird jedes kosmische Geschoss getwittert, dass sich der Erde näher als 0.2 Astronomische Einheiten, ... naja, ... nähert.

Ein tolles Interview mit Tom Taylor, dem Kerl hinter @lowflyingrocks, hat pars3c geführt. Schon lesenswert.

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Mann wollte zum Mars, kam nach Moers

Was eine schräge Geschichte. Im Jahr 1958 hatte die Firma Burma Shave Corporation eine große Werbekampagne gefahren. Entlang eines Highways stellte sie eine Serie von Werbebillboards auf, die Anzeigten: Free Free / A Trip / to Mars / for 900 / Empty Jars. Also eine Reise zum Mars gewinnen, in dem man 900 leere Gläser einschickt. Das schafft keiner, dachten sich wohl die Werbeleute. Doch hat's doch einer geschafft. Ein Supermarktleiter namens Arliss French. Doch zum Mars gings nicht. Aber zu was ähnlichen...

The folks at Burma Shave scrambled to avoid embarrassment. Thinking he would decline, they offered to send him to the village of Moers, Germany (which they insisted was pronounced, "Mars") if he would wear a space suit for the trip. He agreed.

French and his wife departed New York at the company's expense on Dec. 2, 1958. He wore a football helmet and a silver costume emblazoned with the Red Owl logo. When he arrived in Moers two days later, all 78 residents turned out to greet him.

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Physik


Physik-Engines sind eine fantastische Sache. In Videospielen sorgen sie dafür, dass Kugeln korrekt fliegen, Glas authentisch splittert und Zeugs den Abhang runterrollt, wie's soll. In Filmen hingegen werden damit Städte geflutet, Gebäude gesprengt und usw. usf. Jedenfalls: ich hab da in dieser Richtung schon einiges gesehen. Aber die Lagoa Multiphysics von Thiago Costa von Ubisoft gehört zu dem Beeindruckensten in diesem Bereich, was ich bisher gesehen habe.

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Hitze(bahn)

Erst gestern rief mich ein guter Freund an und beschwerte sich. Nicht darüber, dass ich immer noch drei DVD-Boxen von ihm im Regal stehen hab. Nein, er beschwerte sich über die Deutsche Bahn. Seit 4 Stunden sitze er nun in einem ICE Richtung Berlin, transpiriere wie ein Schwein, da die Klimaanlage nicht funktioniere und mache sich große Sorgen um die Sitznachbarin neben ihm; eine ältere Dame, der es bei der Hitze gar nicht gut gehe. Geschätzt wären es angeblich um die 50 bis 55 Grad im Abteil und auch in anderen Wagons wäre es nicht wirklich kühler gewesen. Auch das überraschend nette Bordpersonal hätte nicht helfen können, hätte der alten Dame aber immerhin kühles Wasser gebracht. Nun ja, so was scheint aktuell kein Einzelfall zu sein, wie man auf RPOnline lesen kann, wo eine Reporterin vom am eigenen Leibe erlebten berichtet.

Nach knapp einer Stunde Zugfahrt die erste offizielle Durchsage. "Wegen der hohen Außentemperaturen sind die Klimaanlagen in fast allen Wagen ausgefallen." Sich umsetzen mache deshalb keinen Sinn, dafür gebe es im Bordbistro alkoholfreie Erfrischungsgetränke. Kostenlos. Dazu das übliche Entschuldigungsblabla.

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007

Das ist doch genau das richtige für diesen heißen, langweiligen und drückenden Sommer: ein schöner und altmodischer Agentenaustausch.

Die USA und Russland haben in den Morgenstunden 14 Spione ausgetauscht. Zehn in New York verurteilte Russen seien auf dem Weg nach Russland. Dort wurden vier Spione begnadigt und reisen in die USA aus.

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Realnamen und Blizzard (Update)

Um kurz die Lage darzulegen: Blizzard will zukünftig in seinen offiziellen Foren – zunächst denen zu StarCraft 2 und dann denen zu WoW – Real ID einführen. Ein System das die Realnamen der Foren-User anzeigt – ob sie wollen oder nicht. Etwas das über die Köpfe der Nutzer hinweg entschieden wurde, obschon es doch ein äußerst massiver Eingriff in deren Privatsphäre ist.

Nun ist klar, dass sich die Forennutzer – sowohl in USA als auch Europa – dagegen stellen. Über 2000 Forenseiten wurden im US-Forum und knapp 400 im deutschen Forum vollgepostet. Massiv ist der Tenor; alle offensichtlich dagegen. Und die Argumente Blizzards, dass das zum Wohle der Nutzer, zur Eindämmung von Flamewars und Beleidigungen geschieht, werden als scheinheilig gebrandmarkt. Zu Recht? Ich denke schon. Vor allem, da doch die Gefahr und die Handlungs- und Selbstdarstellungsfreiheit, der Datenschutz und mehr gegenüber dem scheinbaren Nutzen abgewogen werden sollte. Und die Gefahr scheint vorhanden und größer als man es wohl bei Blizzard zu Träumen wagte.

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