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Kaffeetrinker sind Terroristen


Wer seinen Kaffee mit Bargeld bezahlt, der könnte ein Terrorist sein. Das sagt angeblich ein vom FBI veröffentlichtes Schreiben. Schon etwas früher hatte die US-Bundespolizei erklärt, Nutzer des Anon-Netzes TOR seien potentielle Terror-Paten.

Using cash for small purchases like a cup of coffee, gum and other items is a good indication that a person is trying to pass for normal without leaving the kind of paper trail created using a debit or credit card for small purchases.
The most recent update asks coffee shop owners, baristas and other customer-service specialists to be on the lookout for the enemy who walks among us (who evidently has been reanimated from the graves of the 1950s Red Scare era of blacklisting and Communist-baiting or the KGB's constant witch hunt for capitalist sympathizers or people who resent being witch-hunted for their political beliefs).
Klingt tatsächlich ziemlich absurd. Doch wird man in den USA auch so schon schräg angeschaut, wenn man Kleingeld aus der Tasche wühlt, um einen Burger oder eben einen Kaffee zu bezahlen. Denn das ist vor allem in den Metro-Areas der West- und Ostküste sehr unüblich: vor allem kleine Einkäufe, für die hier die 10- und 20-Centstücke aus dem Portemonnaie geklaubt werden, werden dort mit der Kreditkarte beglichen. Das geht schneller, ist weniger umständlich. Und wer rennt schon gerne mit einem Berg Klimpermünzen in der Tasche herum.
Will heißen: wer mit Kleingeld bezahlt, wirkt dort auch so schon wie jemand von einem anderen Planeten oder ein Tourist – oder eben Terrorist. Dazu braucht es keine Weisung des FBI.

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Double Fine Adventure


Ich verehre Tim Schafer schon ein bisschen. Schließlich hat er mit Monkey Island, Day of the Tentacle, Vollgas und Grim Fandango einen großen Teil meiner Kindheit und Jugend geprägt. Und ihn auf der E3 in Los Angeles zu treffen, mit ihm ein paar Bier zu kippen, über Musik, Wasserrohrbrüche und auch Games zu plaudern, war das Highlight meines Jahres 2011. Er ist einfach ein super Kerl: witzig, lässig, bodenständig, hört Metal und trinkt liebend gerne Bier. So muss das. Und jetzt plant er mit seinem Studio Double Fine auch noch ein crowdfunded Oldschool-Adventure-Game. Das ist schon jetzt, nach gerade mal zwölf Stunden – 33 Tage bleiben noch für Spenden – mit 483.000 Dollar bei 400.000 Dollar als Zielwert mehr als durch finanziert. Dennoch … werft dem guten Tim ein paar Groschen in den Hut. Er hat's verdient. Vielleicht,wer weiss, macht er mit Notchs Geld dann auch noch Psychonauts 2.

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