Hallo werter Besucher. Schön, dass du hergefunden hast. Leider wird dieses Webblog nicht mehr aktualisiert. Aber keine Bange. Denn NEIN JA ERLEDIGT LOS ist nur umgezogen. Und zwar hierhin!

How Don Johnson made $6 million in a single night

The Atlantic featured gerade eine großartige Story über Don Johnson. Er hat in einer Nacht 6 Millionen US-Dollar beim Blackjack verdient und damit dem Tropicana Casino in Atlantic City seine gesamte Monatseinnahme abgeluchst. Nur kurz zuvor hat er zwei weiteren Kasinos ingesamt nochmal 9 Millionen US-Dollar aus den Taschen gezogen. Und das alles ohne zu betrügen.

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Bats-Man ist abgestürzt

Dass Börsen und Handelssysteme innerhalb von Minuten mehrere Milliarden von Dollar vernichten können, Firmen und Menschen in die Pleite treiben, das haben die letzten Jahre mehrmals gezeigt. Dass ein Börsenbetreiber sich aber auch der eigenen Plattform quasi selbst vernichtet, das ist neu. . Denn als der Börsenbetreiber auf dem eigenen „Better Alternative Trading System“ an den Markt trat, fiel der Kurs von 15 Dollar auf weniger als einen Cent – und das in 900 Millisekunden! Nur ein einfacher Softwarefehler? Möglich. Doch viel interessanter und faszinierender sind die Verschwörungstheorien, die schon kurz nach schnell wieder abgebrochenen Börsengang aufkeimten: Manipulation durch die Konkurrenz, ein Hack oder vielleicht noch schrägeres.

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Interview mit Goofy

Was sind das eigentlich für Menschen, die in Disney World als Goofy, Mickey und Donald rumrennen und sich mit den Besuchern photographieren lassen? Wie kamen sie zu dem Job und was gibt es ihnen? Auf Reddit hat sich ein solcher – ein Goofy mit dem Nick ChantingMonk – den Fragen gestellt und redet darüber, wann er mit dem Lächeln aufhörte, wie's ist, in die Glocken getreten zu werden und was an so manchem Sex-Gerücht so dran ist. Sehr, sehr unterhaltsam und wirklich interessant.

Hier ein paar Auszüge.

How long did it take to stop smiling while guests were taking pictures...?

the first time we had to interact with guests during training, I smiled like idiot with every picture. After day 2 on the job, I stopped. Smiling actually helps with animation though!
Was there ever any children or parents that really bothered you? Do you have any funny or interesting stories to share?

I HATE IT when parents (especially moms) only use their kids as props when taking pictures. I understand that we all have a child in us and want to meet our childhood heros but some parents do it just to have a good picture and not let their child enjoy the experience with the character. Makes it ruin the whole point of the magic of meeting the actual character!
How easy is it to hook up with one of the princess actresses? Do they stay in character during sex? Nasty princess sex stories general.

If you work in the entertainment part of Disney, yes, it is very easy to sleep with the princesses in Disney. The thing is, about 80% of people who work in entertainment for men, is gay. So if you are are into the ladies, you are set. I will admit I am a very sexually active Goofy and meeting and sleeping with different princesses and characters isn't uncommon for performers. They do not stay in character but I've done in while she was wearing the makeup. I also do Flynn Rider from time to time and I've met almost every Repunzle there and gotten to know them. By far, she is my favorite princess and yes, I have slept with a few. My best story would be that after work one time, I fooled around back stage with one cast member (she was a princess) right behind the area where characters switch out to go backstage. A girl who was working as Princess Bell caught us but gave us the thumbs up as she was going to her shift. I love my job :)

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Aliens 5!

Vergesst dieses Aliens-vs-Predator-Gelumpe, Alien: Resurrection und vielleicht auch gleich den dritten und zweiten Teil! Genau das scheint mir Ridley Scott mit dem neuen Trailer zu Prometheus entgegen zu brüllen – gepaart mit einer sachten Entschuldigung, seine Kopfgeburt jemals aus seinen Händen gegeben zu haben. Klar, Scott sagt, dass sein neuer Streifen kein wirkliches Alien-Prequel ist. Aber Herr Gott, wir sehen einen Space Jockey, ein Schiff im unverwechselbarem Giger-Design, wir sehen alienhafte Eier und sogar eine Frau, die á la Ripley in Top und Höschen rumrennt. Dazu wahnsinnig werdende Menschen und … sogar ein Alien, wenn auch nur als Wandschmuck-Ikone.

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Ein guter Tag für unsere Demokratie!


Es ist weder dumm noch sonderlich affig, was die Die Grünen heute zur Bundespräsidentenwahl twitterten. Aber immerhin naiv und unbedarft genug, dass mal wieder ein schönes Mem bei rum kam. Denn, ob Joachim Gauck wirklich eine Bereicherung für die Demokratie und politische Landschaft Deutschlands ist, das muss sich nun wirklich erst zeigen. Okay, besser als Wulff ist er allemal. Aber trotzdem.

Jedenfalls...

Deutschland hat ein Polit-Mem mehr. Ein guter Tag für unsere Demokratie! #bv12
Hier übrigens meine bisherigen Lieblinge.

Es gibt Reis! Ein guter Tag für unsere Demokratie! #bv12 @Die_Gruenen
Die Grünen sitzen in den Hinterzimmern. Ein guter Tag für unsere Demokratie! #bv12 @Die_Gruenen
Die Rechten heulen, weil wir uns über ihren Präsi lustig machen. Ein guter Tag für unsere Demokratie! #bv12
Schweine Mett ist nächste Woche im Angebot. Ein guter Tag für unsere Demokratie! #bv12 @Die_Gruenen
Heute fester Stuhlgang. Ein guter Tag für unsere Demokratie! #bv12 @Die_Gruenen
Wir machen uns in Memen über das Amt des Bundespräsidenten lustig. Ein guter Tag für unsere Demokratie! #bv12
Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik gilt noch. Ein guter Tag für unsere Demokratie! #bv12 @Die_Gruenen

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Ein Interview mit John Romero

Ein Kerl hat eine coole Idee für einen First-Person-Shooter. Diese Meldung macht gerade im Netz die Runde. Nichts besonderes, wäre dieser Kerl nicht John Romero. Eine der Schlüsselfiguren in der Geschichte von id-Software, Mit-Papa und Level-Designer von Doom und kreativer Geist hinter Daikatana – einem der größten Flops der Videospielgschichte. Schon vor einiger Zeit hatte ich mit John (und Tom Hall) für ein Feature über Doom ein ausführliches Interview geführt. Und ich glaube, jetzt wäre die passende Zeit, es auch hier zumindest auszugsweise zu veröffentlichen – daher keine Meckerrei, wenn die Überleitungen stellenweise sehr scharf sind. Das volle Interview ist verdammt lang.

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Flughafen

Seit es die zivile Luftfahrt gibt, hat sie kaum gewandelt. Und auch die Flughäfen sind – abgesehen von den teils paranoiden Sicherheitskontrollen – in Prinzip und Konzept immer noch in den 30er und 40er Jahren verhaftet. Eine Generalüberholung? Überfällig. Wohl daher stieß ein Design-Wettbewerb des Architekturbüros Fentress Architects aus Denver auf großes Echo. Die Amerikaner hatten Studenten aus der ganzen Welt aufgefordert, ihre Ideen für den Flughafen der Zukunft einzureichen. Mehr 200 wurden es. Darunter eine faszinierende Idee vom Briten Oliver Andrew, der vorschlägt, zum Ausbau des Londoner-Flugverkehrs, große dreieckige Inseln in der Themse zu errichten, die für Senkrechtstarter-Maschinen und Flughafengebäuden ausgestattet sind. Erreichbar wären die nur über öffentliche Verkehrsmittel, die die Passagiere direkt bis an die Gates bringen. Und der weitere Ausbau des Flughafens wäre einfach mit dem Errichten weiterer Inseln in verschiedenen Größen zu bewerkstelligen.

There is, however, the possibility that by the time vertical takeoff, hypersonic aircraft are flying us to our next vacation, traditional cars and personal transportation won’t be much of an issue because we’ll all be flying in robotic quadcopters or being chauffeured in robotic cars.
Ein weiterer Londoner Student hat den LAX, den Los Angeles International Airport, umgestaltet und geht dabei davon aus, dass Luftschiffe bald wieder in Mode kommen. Dazu würden Algenfarmen zur Gewinnung von Biotreibstoff direkt neben an liegen. Faszinierende Vorstellung.

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Unsere Dinge

Dinge. Sie umgeben uns, wir benutzen sie, wir können ohne sie nicht leben. Ob das Messer, die Geldbörse oder die Kaffeemaschine. Doch sind manche Dinge nicht nur Dinge …, sondern besondere Dinge. Wir lieben unser iPhone, wir sind vernarrt in eine abgetragene Jeans und können nicht ohne unsere alte Kamera aus dem Haus gehen. Aber was steckt hinter unserer Zuneigung zu solchen Dingen? Dazu hat Dradio mit „My favourite things Das Universum der Dinge“ ein sehr schönes Feature. Anhören!

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CNN-Rep bei SpOn

SpOn hat gerade eine schöne Kurz-Reportage über CNN und den amerikanischen Wahlkampf. Vor allem mit Focus auf CNN als „strauchelnden Giganten“ und wie dieser versucht, sich mit Innovation, Investition und stoischer Arbeit wieder nach vorne zu kämpfen. Gut lesbar und durchaus auch witzig. Leider sind die zugehörigen Bilder alles andere als geglückt. Schade.

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Viel Glück, Peter!

Peter Molyneux ist einer der inspirierensten Menschen überhaupt – zumindest für mich. Er ist mittlerweile 52 und entwickelt Videospiele seit dem er um die 20 ist. Er hat mit Populous das erste gute God-Game aus der Taufe gehoben, er lässt Spieler in Dungeon Keeper erstmals richtig böse sein und in Theme Park ihre Kindheitsträume ausleben. Und mit Black & White schafft er eine unglaubliche Künstliche Intelligenz und gibt den Spielern die Kontrolle über eine lebendige, freie und atmende Welt, in denen Sie sich austoben dürfen: er lässt ihn Gott spielen! Mit Fable kreiert er eine wunderschöne Fantasiewelt mit schrägen Charaktere und einem vom Spieler gelenkten Helden, der freie Hand hat, seine Ziele auf seine eigene Weise zu erreichen – Gut, Böse, Neutral. Oder irgendwas dazwischen.

Molyneux war stets ambitioniert. Hatte immer große Träume – manchmal zu groß, um verwirklicht zu werden. Ein Grund weshalb er gerne mal auf die Nase fällt und als Dampfplauderer verspottet wird. Doch macht das nichts – auch ihm nicht. Er weiss, wie er ist; dass er gerne über die Stränge schlägt und zu viel verspricht. Aber das ist auch seine stärke. Er hat die Fähigkeit, sich für seine eigenen Ideen zu begeistern; ist über all die Jahre kindisch und träumerisch geblieben, egal, was die anderen sagen und ob Dinge wirklich machbar sind. Er will sie haben, sie anderen zeigen und sie damit erfreuen. Wie ein Junge, der eine tolle Sandburg gebaut hat. Gleichzeitig verbirgt sich in seinem Traumlandschaften ein Sinn und ein Zweck – er hält den Spielern den Spiegel vor, zwingt sie zu Entscheidungen und dem Ertragen von Konsequenzen. Er ist ein verspielter Geist...

… und wohl daher, hat er Microsoft nun verlassen. Die Redmonder Firma hatte seine Lionhead Studios bereits 2006 aufgekauft. Seit dem hatte er angeblich immer weniger Freiraum gehabt. Schließlich waren Molyneux' Experimente schon immer riskant und hätten leicht teuer werden oder in die Hose gehen können – oder ein absoluter Erfolg. Oder alles zusammen. Noch bis zur Fertigstellung von Fable: The Journey will Peter Molyneux noch bei seinem Studio bleiben. Und sich dann ganz seinem neuen Entwicklerreich 22 Cans widmen, das seit wenigen Tagen besteht. Dazu sagen mag er noch nichts. Erst in einigen Wochen würde er erste Infos geben können, schrieb er per Mail.

Ich wünsche Peter, den ich glücklicherweise schon mehrmals treffen durfte, alles erdenklich Gute. Nicht zuletzt in der Hoffnung, bald etwas neues und großartiges von ihm zu sehen.

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Tim @ Reddit


Tim Schafer beantwortet gerade Fragen bei Reddit. Eine tolle Aktion. Eine, die mal wieder zeigt, warum er zu recht so beliebt ist und geliebt wird.

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