Hallo werter Besucher. Schön, dass du hergefunden hast. Leider wird dieses Webblog nicht mehr aktualisiert. Aber keine Bange. Denn NEIN JA ERLEDIGT LOS ist nur umgezogen. Und zwar hierhin!

Pixars Film über den menschlichen Geist

Nicht uninteressant, diese kleine News: Pixar arbeitet an einem Film, der den nicht gerade kurzen Codenamen „The Untitled Pixar Movie That Takes You Inside The Mind“ trägt. Und damit wäre fast schon alles über dessen Inhalt gesagt. Das Filmchen soll sich im Geist eines Mädchens abspielen und als Schauplätze die tiefsten Untiefen der Ozeane, die Höhen der Tepui-Berge in Südamerika, die finstere Stadt Monstropolis und ein Science-Ficiton-Fantasy-Weltall featuren. Dass das ganze auch noch richtig fantastisch wird, dafür soll Regisseur Pete Docter sorgen tragen, der schon „Oben“ und „Monster AG“ gemacht hat, Sorge tragen. Schade, dass der Film erst am 19. Juni 2015 in die Kinos kommt.

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Neil Gaiman spricht mit King

Neil Gaiman hat ein einnehmendes Interview mit Stephen King veröffentlicht. Einnehmend zumindest für mich, da ich King seit Teenagerzeiten verehre – sowohl ihn, seine Geschichten als auch seine ganz eigene, etwas unliterarische und leichtgängige Art zu schreiben. Gaiman versucht im Gespräch mit King keinen großen Journalismus zu machen, irgendetwas aus ihm herauszuquetschen, sondern sich einfach etwas mit ihm zu unterhalten. Und dabei kommt einiges sehr interessantes zu tage, das Einblick in Kings Gedankenwelten verschafft. Vor allem wenn man Kings große Romane und Kurzgeschichte kennt, werden sich so einige Puzzleteile zusammenfügen und … naja, auch so ist es wirklich schön zu lesen.

I never think of stories as made things; I think of them as found things. As if you pull them out of the ground, and you just pick them up. Someone once told me that that was me low-balling my own creativity. That might or might not be the case. But still,  on the story I am working on now, I do have some unresolved problem. It doesn’t keep me awake at nights. I feel like when it comes down, it will be there...

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Alien-Opfer auf Bild

Ein faszinierendes Photo-Projekt, das Steven Hirsch da laufen hatte. Er machte sich auf zu einer UFO Conference und photographierte Leute, die glauben, dass sie von Aliens entführt wurden. Gleichzeitig ließ er sich von ihnen ihre Geschichte erzählen und packte sie zu den Bildern, die eben einige Menschen zeigen, die man wohl auch so als … etwas „schräg“ abstempeln würde. Andere dagegen könnten durchaus der eigene Bankberater, die Frau an der Supermarktkasse oder der Nachbar von gegenüber sein.

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Ein versautes Genie

Er hat einen IQ im Bereich von 190, spricht und sprach gerne über Quantenphysik und hat als Stripper gearbeitet und schreibt nun Jokes für eine Late-Night-Show. Und Onlinepornos findet er super. Das ist Rick Rosner, einer der derzeit wohl klügsten Menschen des Planeten. Und The Daily (ja, die gibt’s noch) hat ein nettes Feature über ihn.

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Murakami

Ich behaupte nach wie vor, dass Takashi Murakami sowohl verrückt als auch genial ist; als Künstler, wie auch als Geschäftsmann. Seine Werke sind furchtbar kitschig aber hübsch anzusehen. Sie sind stil- und geschmacklos aber gleichzeitig edel und irgendwie … ja, gefällig. Er passt also wunderbar ins Schubfach des streitbaren Künstlers. Und passenderweise hat das SZ Mag gerade ein nettes Interview mit ihm – und ein paar gute Photos.

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Fahr'n

Nur zur Info: rund 60 Prozent der deutschen Autobahn-Strecken sind noch ohne Tempolimit. Das sind etwa 8000 Kilometer Fahrstrecke. Das sagt zumindest gerade Welt der Wunder auf RTL2. Wollte ich bloß mal vermerkt haben.

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Blink!

Fantastisch: Lou Montulli, ein ehemaliger Netscape-Entwickler, erzählt in seinem Blog die Geschichte hinter dem Blink-Tag. Und die ist angefüllt mit Alkohol und großen Lachern.

The bar was the St. James Infirmary and it had a 30 foot wonder woman statue inside among other interesting things. At some point in the evening I mentioned that it was sad that Lynx was not going to be able to display many of the HTML extensions that we were proposing, I also pointed out that the only text style that Lynx could exploit given its environment was blinking text. We had a pretty good laugh at the thought of blinking text, and talked about blinking this and that and how absurd the whole thing would be. The evening progressed pretty normally from there, with a fair amount more drinking and me meeting the girl who would later become my first wife (...)

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Planetary Resources // Update

Der Name Planetary Resources klingt so ziemlich nach einer Evil Sci-Fi-Megacorp of the Future. Doch handelt es sich dabei, so MIT Technology Review, um ein Space-Venture, das am 24. April enthüllt werden soll. Interessant dabei: hinter der Firma stehen James Cameron, der Google-Gründer Page und Google-Cheffe Schmidt als auch andere reiche Techis wie Charles Simonyi, der Microsoft Office aus der Taufe hob. Was Planetary Resources nun tun wird, das ist bisher noch schleierhaft. Allerdings klingt der Name fast schon nach der fiesen RDA aus Avatar. Und, so MIT TR, könnte das nah an der Wahrheit liegen: womöglich sind Ressourcenentwicklung auf Asteroiden geplant. Ich bin jedenfalls gespannt. Update: Mittlerweile hat die offizielle Pressekonferenz von PR stattgefunden und Pläne dieser Firma enthüllt: sie wollen tatsächlich Ressourcen aus Asteroiden fördern. Fantastisch! Sehr lesenswert dazu: Phil Plait von Bad Astronomy und The Verge.

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McGinley

Ryan McGinley ist Photograph. Emotional kann ich seiner Arbeit nicht so viel abgewinnen. Doch handwerklich und stilistisch ist er begabt; seine Bilder sind klar, reduziert und schön anzuschauen. Aussagen? Die haben sie nicht unbedingt. Müssen sie auch nicht, denn sie funktionieren für sich selbst. Etwas das an sich schon fasziniert. Das New York Time Style Mag hat vor ein paar Jahren ein lesenswertes Interview mit McGinley geführt. Mehr wollte ich dazu jetzt auch nicht sagen.

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Ostern & Nägel

Ich mag Ostern. Es sind Feiertage, ich kann ausspannen, es ist ruhig und in irgendeinem der Öffentlich Rechtlichen läuft ein Doku-Marathon über die Entstehung und Entwicklung des Christentums. Ich mag das, dabei glaube ich weder an Gott, noch bin ich irgendwie anderweitig gläubig. Doch fasziniert einfach der Fakt, dass ein einfacher Zimmermann – ob er nun wirklich lebte oder nicht -, die ganze Weltgeschichte prägte. Aus einer Sekte wurde eine Weltreligion; im Namen dieser Religion wurde grauenvoll gemordet aber auch gutes getan. Und auch heute noch entspringt dieser Religion ziemlicher Irrsinn. Wie etwa, dass sich Leute auf den Philippinen gleich Jesu ans Kreuz nageln lassen. Und dazu hat CNN go eine nette Photoreportage.

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Schlafwagen

Herrlicher Prank von Improv Everywhere und dem Guggenheim Museum: sie haben in der New Yorker U-Bahn einfach mal einen Schlafwagen eingerichtet. Und der wurde von den New Yorkern auch angenommen und genutzt.

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Project Glass

Google hat jetzt ein erstes Werbevideo zu seinem – seit längerer Zeit gerüchtelten – Augmented-Reality-Brillen-Projekt veröffentlicht. Und was diese Brille können soll, das ist schon recht beeindruckend: sie fasst quasi alle Dienste von Google zusammen. Per Blick in den Himmel bekommt man Temperatur, Wettervorhersage etc. direkt vor die projiziert, Mails und Nachrichten landen direkt im Sichtfeld und auch eine Kamera ist integriert. Klingt nach Zukunft und sieht auch danach aus. Allerdings: so richtig wohl fühle ich mich mit dem Gedanken nicht, jemals so ein Ding zu tragen. Alleine die „Share View“-Funktion, bei der jemand fast sprichwörtlich durch meine Augen schaut sorgt mich doch etwas – und schürt Überwachungsfantasien. Trotzdem ein beeindruckendes Projekt, zudem die NYT noch mehr Infos hat.

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Ghostwriter

Der Deutschlandfunk hat – trifft sich ganz gut – am 1. April ein schönes Feature über Ghostwriter und deren Kunden ausgestrahlt. Darin berichtet u.a. ein Ghostwriter eines "bekannten Designers", der für eben diesen Interviews beantwortet und Zitate für die Presse verfasst. Dazu redet eine Ghostwriter-Agentin über diesen "Literaturzweig" und warum Ghostwriter derzeit eigentlich so gefragt sind. Durchaus interessant und aufschlußreich – und gut in Szene gesetzt.

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