Hallo werter Besucher. Schön, dass du hergefunden hast. Leider wird dieses Webblog nicht mehr aktualisiert. Aber keine Bange. Denn NEIN JA ERLEDIGT LOS ist nur umgezogen. Und zwar hierhin!

Janet Airlines

Wo wir gerade schon bei mysteriösen Flugzeugen waren. Vor wenigen Stunden habe ich zum ersten Mal – zumindest wissentlich – etwas über Janet Airlines gehört. Einer Fluglinie, wenn man so will, die zur US-Luftwaffe gehört und eigentlich keinen richtigen Namen hat: Janet ist ein Bezeichnung, ein Rufzeichen, von dem keiner mehr so richtig weiss, wo es eigentlich herkommt. Unter Verschwörungstheretikern ist Janet wohl recht bekannt. Denn in den ausschließlich weißen Flugzeugen mit roten Streifen und getönten Scheiben werden vom McCarran International Airport Militäranlagen wie die Edwards Air Force Base, die Naval Air Weapons Station China Lake, der Tonopah Test Range Airport und die Area 51 angeflogen.

Wer in den Maschinen drinnen sitzt? Wohl Techniker, Ingenieure, Militärs und vielleicht der ein oder andere Politiker. Doch ranken sich freilich auch witzige Mythen um schwarze Cryo-Särge mit Alien-Leichen und anderen Hokuspokus. Doch lohnt alleine schon der Wikipedia-Artikel und ein Pop-Science-Feature zum Thema.

 (...) All these events are linked. They are the visible signs of an invisible, parallel world within the universe of aerospace and defense: the classified, or "black," world of secret military programs. Those unmarked 737s were ferrying employees to the flight-test center near Groom Lake, Nevada, known to the public as Area 51. The gray airplane is Polecat, a next-generation stealth unmanned aerial vehicle (UAV)-Cappuccio's video was his sly way of unveiling the program. Those earthquakes? Quite possibly sonic booms from a long-suspected hypersonic attack vehicle, a sleek aircraft that has consumed the imaginations of black-project enthusiasts and military analysts, including me, for two decades.

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WW-2-Flugzeug in der Wüste entdeckt

Wahnsinn! Auf der Suche nach Ölquellen hat ein Forscherteam in der Sahara die Überreste eines P-40-Kittyhawk-Jagdflugzeugs aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Und die sind in nahezu tadellosem Zustand. Aufgrund der Hitze ist's nicht verrottet oder gar gerostet, sondern liegt da, wie es vor 70 Jahren abgestürzt ist. Der Pilot des Flugzeugs war wohl ein gewisser Sgt. Dennis Copping – doch von ihm oder seinen knochigen Überresten fehlt jede Spur. Womöglich ist er nach dem Absturz verletzt und unter Schock stehend in die Wüste gelaufen und dann verdurstet.

Even if it'd been full, the World War II plane's 52-gallon fuel tank—as indicated by the manufacturer's label (pictured)—may not have been enough to save 24-year-old Flt. Sgt. Dennis Copping as he flew back from the front line for repairs in 1942.

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Handtuchtag 2012! It's Towel Day!

Heute ist der 25. Mai und damit Handtuchtag! An diesem Tag gedenken wir alljährlich dem am 11. Mai 2001 und viel zu früh verstorbenen Douglas Noël Adams. Einem Radio-Macher, Philosophen, Visionär, Beinahe-Apple-Chef, Autor und Inbegriff des Hoopy Frood. Also dem super Typ, der einst besoffen auf einem Acker bei Innsbruck lag, in die Sterne glotze und dabei die Idee zu "Per Anhalter durch die Galaxis" hatte. Eine irrsinnige Odyssee durch's all, angefüllt mit Wahnwitz, Irrsinn und gleichzeitig fantastischen Ideen. Viele von Douglas' Ideen wie die tragbare Enzyklopädie sind mittlerweile wahr geworden. Auch On-the-Fly-Übersetzungen sind nicht mehr fern – wenn auch ohne Fisch im Ohr. Und die Wissenschaft zeigt allmählich, dass das Universum obskurer ist, als wir es uns bisher ausmalten.

Aus diesen und natürlich noch weiteren Gründen ehren wir Doug heute, in dem wir das wohl nützlichste mit uns rumtragen, was der interstellare Anhalter besitzen kann: ein Handtuch.

Laut „Per Anhalter durch die Galaxis“ ist es von „großem praktischem Wert - man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann unter den so rot glühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe."

Also: Happy Towel Day!

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Mad God

Phil Tippett dreht wieder einen Film! Er ist der Kerl, der als Special- und Visual-Effects-Meister die AT-ATs in Star Wars zum laufen, Dinosaurier zum zuschnappen und Köpfe zum schmelzen gebracht hat. Und das – fast alles – mit Miniaturen, Masken und Puppen. Und so soll sein neuer Streifen, Mad God, eine Hommage an diese Zeiten sein. Sämtliche Animationen werden per Hand gemacht, sämtliche Kulissen gebaut und nichts im Computer generiert. Eine richtige Story soll's nicht geben. Vielmehr ist Mad God ein Schaustück angesiedelt in einer finsteren Post-Apokalypse Welt, die vor merkwürdigen Kreaturen wimmelt. Und in der wahnsinnige Wissenschaftler eben wahnsinnige Dinge tun.

Finanziert wird das alles, wie so viele einzigartige Projekte, über Kickstarter. 40.000 Dollar wollte Phil Tippett. Über 50.000 hat er schon.

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Wo ist Julian?

Wo ist sie hin, diese mystische Gestalt? Dieser schemenhafte Mann mit dem schlohweißen Haar, den kalten Augen, dem bestechenden Intellekt und dieser überirdischen Aura. Wo ist eigentlich Julian Assange? Noch vor wenigen Monaten war er präsent, wie kaum ein anderer Mensch auf diesem Planeten: eine Reportage im Time Magazine, ein Portrait im New Yorker und Berichte und Features im TV. Nationen betrachteten ihn als Staatsfeind Nr.1, Hacker und Intellektuelle stilisierten ihm zur Fleisch gewordenen Informationsfreiheit und die Welt des Mode-Journalismus feierte ihn als Stil-Ikone. Alles war Julian. Doch nun? Er ist verschwunden – aus den Zeitungen, den Magazinen, dem Fernsehen, den Augen und dem Sinn.

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Vegas, Baby!

Vor knapp zwei Wochen hat es mich in eine der beeindruckendsten und unwirklichsten Städte der Welt verschlagen. Nach Las Vegas, Nevada. Die Stadt des Glückspiels, der Casinos und des guten amerikanischen Essens. Ich wusste nicht so recht, was mich erwarten würde. Natürlich kennt man Vegas aus Film und Fernsehen; doch dort zu sein, selbst durch die Straßen und die weiten Innenräume voller Automaten und Spieltische zu laufen, die trocken-heiße Luft auf der Haut zu spüren, ist eben doch nochmal etwas ganz anderes. Vor allem als Mitteleuropäer ist Las Vegas eine Erfahrung. Denn Vegas ist eine gigantische Scheinwelt. Die Casinos versuchen die Atmosphäre von für Amerikaner magischen Orten einzufangen: Paris, Rom und Venedig – auch ein Hofbräuhaus Las Vegas gibt’s. Das Ganze wirkt auf eine sonderbare Art und Weise: man gibt sich stellenweise der Illusion hin, ist sich aber doch die gesamte Zeit über im Klaren, wie falsch und brüchig dieser schön Schein doch ist. Der aus Plastik und Kunststoff gefertigte Marmorboden, der gemalte Himmel in den Casino-Innenräumen, die Hartplaste-Götter-Statuen und all das ist befremdlich und anheimelnd zugleich – etwas wie das Uncanny Valley, nur eben für Orte.

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