Hallo werter Besucher. Schön, dass du hergefunden hast. Leider wird dieses Webblog nicht mehr aktualisiert. Aber keine Bange. Denn NEIN JA ERLEDIGT LOS ist nur umgezogen. Und zwar hierhin!

Julian Assange will nach Ecuador flüchten

Jetzt wird’s spannend: Julian Assange hat sich in die UK-Botschaft von Ecuador geflüchtet und dort um Asyl ersucht. Sein Antrag wurde umgehend weiter geleitet. Und bis der von der Regierung von Ecuador geprüft ist, darf der Wikileaks-Gründer auch in der Botschaft verbleiben, wo er vor Zugriffen durch die britische Polizei und anderer Beamter geschützt ist. In seiner Situation ein intelligenter Schritt, denn allmählich wird’s für ihn durchaus eng. Witzig dabei: scheinbar nimmt Ecuador Julien durchaus ernst und macht sich Sorgen, wie's ankommt, dass man ihm Schutz und Unterkunft gewährt.

The decision to consider Mr Assange’s application for protective asylum should in no way be interpreted as the Government of Ecuador interfering in the judicial processes of either the United Kingdom or Sweden.

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Wie’s ist, Zentrum einer Verschwörungstheorie zu sein

Recht verrückt und irgendwie verstörend. Michael O'Hare, ein Public Policy Researcher an der UT Berkeley, wird seit 30 Jahren von einem Mann verdächtigt, der berühmte Zodiac Killer zu sein. Dabei hat O'Hare ein verdammt gutes Alibi: er war zur Zeit der Zodiac-Morde nicht mal in der Nähe der Tatorte. Dennoch gibt der Hobby-Mörderjäger namens Gareth Penn nicht auf, und erzählt jedem, der es hören will oder nicht, dass O'Hare ein Mörder ist. Bereits 2009 hat O'Hare daher mal aufgeschrieben, wie’s so ist, von einem Verschwörungstheoretiker verfolgt zu werden.

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Manfred Hamm hört auf

Ich bin ein großer Freund der Digitalkameras; immer schon. Ich find’s super, nicht ständig Filme kaufen zu müssen und große Berge von Aufnahmen einfach auf einer Festplatte oder in der Cloud speichern zu können. Aber ich kann auch die Faszination Film vollends nachvollziehen und spiele schon seit Monaten mit dem Gedanken, mir eine alte Minolta Maxxum 7000 zuzulegen. Manch anderer ist dem Film jedoch so ergeben, dass er nicht davon lassen mag. So Manfred Hamm, einer der Pioniere der Architekturphotographie. Dem Spiegel sagte er, dass er seine Passion alsbald aufgeben will, da ihm einfach die Filme ausgehen. Denn er setzt nicht auf irgendwelche, sondern dem bereits seit 2009 nicht mehr produzierten Kodak EPD-Y (von dem ich nicht weiss, was er da genau meint: ich kenne nur Kodak EPD und Kodak EPY - hab mal nachgefragt, ob sich's um einen Transkriptfehler handelt) von dem er nur noch einige Schachteln in einer Tiefkühltruhe lagern hat – und die reichen noch für genau 33 Aufnahmen. Auf Digital umsteigen, das kommt für ihn nicht in Frage. Die Begründung, warum das so ist, das können wohl viele nachvollziehen.

Sie können die Magie eines Raumes nicht digital einfangen, da geht die Tiefe verloren. Sie könnten das nachträglich digital mit Photoshop bearbeiten, aber das hat etwas von Nippes, das wird doch alles eine Soße.

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Roboter-Käse-Rotierer

In einer wohl recht großen Schweizer Käsefabrik werden die schweren Käselaibe nicht von Menschenhand, sondern von einem Roboter gewendet. Schaut man sich an, wie viele Käseräder dort in den Regalen liegen, kein Wunder. Ich finde das jedenfalls toll.

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Der längste Tunnel der Welt

Der derzeit längste für Autos befahrbare Tunnel der Welt liegt im schönen Norwegen und trägt den herrlichen Namen Lærdal Tunnel. Insgesamt 24.5 Kilometer erstreckt er sich zwischen den Dörfern Lærdal und Aurland, die quasi die Tore zu Bergen und Oslo bilden. Andrew Evans von National Geographic ist das Tünnelchen durchfahren und hat dabei ein feines Time-Lapse-Video gedreht.

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Sky City

Das Burj Khalifa in Dubai ist mit 828 Metern Höhe derzeit das höchste Bauwerk auf Erden. Noch jedenfalls: die chinesische Firma Broad Sustainable Building (BSB) will die Araber mit dem Projekt Sky City in der Stadt Changsha um 10 Meter überragen. Ein Vertrag mit der Bezirksregierung der Region sei gerad geschlossen, hat die Firma verkündet. Und im Januar 2013 soll das Gebäude fertig sein und eingeweiht werden. Die chinesische Baufirma will in nur 90 Tagen schaffen, wofür Dubai 5 Jahre gebraucht hat. Möglich machen soll's ein von BSB entwickeltes Verfahren zur Fabrik-Vorfertigung von Bauteilen wie Wänden und Böden, die einfach aufeinander gesetzt werden – und trotzdem Erdbeben- und Orkan-sicher sind. Echte Bilder oder Konzeptzeichnungen für die Sky City gibt’s noch nicht, doch soll – Aha! – der derzeitige Entwurf von einem Architekten aus Dubai stammen!

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Neues Morgen

Die New York Times hat eine Liste von 32 Dingen, die unser „Morgen“ verändern werden: elektrische Kleidung; Kaffee, der nicht wie Kaffee schmeckt und: die Shut-Up-Gun.

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Spiel-Ökonomie

Yanis Varoufakis ist Ökonom. Einer, der sich schon seit geraumer Zeit mit der Euro-Krise, dem Ungleichgewicht zwischen den Ländern der EU und den absehbaren und weniger absehbaren Folgen und Seiteneffekte beschäftigt hat. Und genau das brachte ihm seinen gegenwärtigen Job ein: Berater von Valve Software, dem Entwickler von Half-Life, Team Fortress 2, Portal und dem Games-Service Steam. Wie's dazu kam und wieso, das schreibt er in seinem Valve Economics Blog. Überdies zeigt sich, woran und an welch zahlreiche Fronten Valve und ihr Chef Gabe Newell so arbeiten. Und wie herrlich lapidar und offenherzig, gute potentielle Mitarbeiter angeworben werden und wie relaxed doch die Games-Branche sein könnte, wenn man als großer Konzern keinen Stecken im Arsch hat – wie Valve und ihre Führung.

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Münchausen by Internet

Faszinierender Wikipedia-Artikel über eine Art Abart des Münchhausen-Syndrom: Münchausen by Internet. Das beschreibt das merkwürdige Verhalten einiger Menschen, im Internet Krankheiten oder andere Störungen vorzutäuschen. Im Jahr 1998 wurde es erstmals vom Psychiater Marc Feldman festgestellt. Dann, 2001, hat der Redakteur Bobbie Johnson in einem Guardian-Artikel die Geschichte von Debbie Swenson öffentlich gemacht, die knapp zwei Jahre im Internet die Leukämie-Kranke Kaycee Nicole spielte.

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Die geheime Autosammlung von Humero Roca

Jalopnik hat einen interessanten Artikel über die geheime Autosammlung von Humero Roca, dem ehemaligen Präsidenten der schwer in Schwierigkeiten steckenden Airline AeroSur. Die soll irgendwo im Untergrund von Santa Cruz liegen und um die 60 exotische PS-Schmuckstücke umfassen – darunter ein Ferrari F1, ein 1969er Dodge Charger, ein 89er BNW E30 M3, ein Aston Martin Vanquish und eine 2006er Dodge Viper.

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