Hallo werter Besucher. Schön, dass du hergefunden hast. Leider wird dieses Webblog nicht mehr aktualisiert. Aber keine Bange. Denn NEIN JA ERLEDIGT LOS ist nur umgezogen. Und zwar hierhin!

Ron Gilbert's Monkey Island 3a

Ich hatte ja vor einiger Zeit mit Ron Gilbert gequatscht. Dabei hatte er auch fallen lassen, dass er liebend gerne ein neues Monkey Island entwickeln würde. Etwas, das ihm aber derzeit wegen Lizenz, Disney etc. usw. usf. unmöglich ist. Dennoch hat er bei Kotaku mal ausformuliert, wie sein neues Monkey Island aussehen würde. Wenn er denn die Mittel und Freiheit dazu hätte, zu tun und zu lassen, was er will. Und … ehrlich: ich würd's sofort kaufen, spielen und lieben!

It would be a retro game that harkened back to Monkey Island 1 and 2. I'd do it as "enhanced low-res". Nice crisp retro art, but augmented by the hardware we have today: parallaxing, depth of field, warm glows, etc. (…) It would be a hardcore adventure game driven by what made that era so great. (…) It would be an adventure game for the hardcore. You're going to get stuck. You're going to be frustrated. (…) I would rebuild SCUMM. Not SCUMM as in the exact same language, but what SCUMM brought to those games. (…) it would be more personal and crafted with love. Monkey love.
Aber vor allem:
It won't be the Monkey Island 3 I was going to make in 1992.

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Bier-Review: Cerveza Malta Cusqueña


Bäh! Was eine Brühe! Das war zumindest meine erste Reaktion auf Cerveza Malta Cusqueña – letzteres spricht sich Kus-Ken-Ja. Ein peruanisches Lagerbier, das gerne auch als das God der Inka bezeichnet wird. Und tatsächlich riecht es schon beim Öffnen fremd, würzig und merkwürdig malzig – eben fremdländisch. Die Enttäuschung kam dann beim Einschenken: goldfarbenes Bier? Von wegen. Eher ein gelbliches Wasser, das kurz einen Schaum entfaltete, der sofort wieder in sich zusammenfiel. Optisch nicht gerade ansprechend. Mit europäischen Bier hat das tatsächlich nichts zu tun. Auch der Geschmack ist eher ungewohnt: etwas flach, fast schal und abgestanden aber durchzogen von einer süßen Würze, die etwas an Eistee erinnert. Nicht mein Geschmack aber interessant – und durchaus einen Versuch wert.

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Das Ende von Bioshock Infinite – Der Versuch einer Erklärung.


Das Ende von Bioshock Infinite bewegt die Gemüter. Einige halten es für genial, andere für hanebüchenen Kokolores. Aber bei einem sind sich so ziemlich alle einig: es ist verdammt verworren, hochkomplex und ziemlich meta. Mir war waidwund und schwirrte der Kopf von den Eindrücken, Bildern und Verbindungen, die in diesen Minuten auf mich eingeprasselten. Ich wusste grob, was Bioshock-Schöpfer Ken Levine mir sagen wollte. Doch erst über die folgenden Stunden erkannte ich viele der subtilen Referenzen und Fingerzeige. Konnte mir zusammenreimen, was mit was zusammenhängt und welch' weite Bögen hierdurch geschlagen werden. Aber auch, dass vieles auf unterschiedliche Weise gedeutet werden kann und nicht unbedingt all-umfänglich Sinn macht. Daher: hier mein Versuch einer Erklärung der Endsequenz von Bioshock Infinite...

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Bier-Review: Paulaner Original Münchner Urtyp


Als Münchner – selbst als Zugezogener – hat man seine heimische Lieblingsbrauerei. Bei mir ist's Augustiner. Nicht nur weil ich mich emotional dem urigen Gerstensaftproduzenten verbunden fühle, sondern auch weil's für mich das schmackhafteste Bier von der Stange ist. Mit den Bieren der ebenfalls in der schönsten Stadt der Welt ansässigen Paulaner Brauerei kann ich hingegen kaum etwas anfangen. Dennoch muss ich gestehen, dass ich mich mit dem Paulaner Original Münchner Urtyp durchaus anfreunden kann. Es kommt als helles Export-Bier mit 5,5% Vol. daher, dass beim Einschenken schon durch seine starke und stabile Schaumbildung auffällt und ein sehr würziges Aroma entfaltet. Das gefällt und ist eigentlich recht unüblich für die sonst so dezenten Paulaner-Biere. Der Geschmack? Leicht hopfig und fast schon heftig aber dabei dennoch mild und unaufgeregt, wie ich finde. Erst beim zweiten und dritten Schluck entfaltet es gänzlich seinen Geschmack und lässt den Körper des Bieres richtig erfassen. Ein schöne süffiges und ein nettes Bier für den späten Abend, das aber unbedingt gekühlt und in einem kalt gespülten Glas genossen werden sollte.

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Links und Lesetipps 1. April '13

Kultur
Bioshock Infinite spielt wie schon Bioshock dank Ken Levine mit vielen philosophischen, wissenschaftlichen und gesellschaftskritischen Themen. Metaphysik, Quantenmechanik und die Theorie-der-vielen-Welten sind in das Story-Geschehen eingeflochten und münden in einen fulminanten und einfach überbordenden Schluss. Hier meint Test zum Game.

… und hier meine Erklärung dazu, was das Ende von Bioshock Infinite wohl bedeutet.

Das SZ Magazin hat einen kurzen aber netten Text über Übersetzungsprobleme bei der Hitler-Satire Er ist wieder da

Christopher Nolan hat großen Einfluss auf Videospiel-Designer und ihre Games. Das aber leider nicht nur im positiven Sinne.

Juliet Lapidos von Slate hat mal aufgeschrieben, was man aus Woody-Allen-Filmen so alles lernen kann.

Mein Französisch ist total furchtbar – aber dafür gibt’s ja Google Translate. L'Express hat mit Julian Assange gequatscht, der sich offensichtlich einen Bart stehen lässt. Ach … und her hat Obama als Cyberterrorist bezeichnet.

Geschichte
Gerade sehe ich eine Dokumentation über Archimedes – eines der Genies der Antike. Archimedes hat die Mathematik mitbegründet und revolutioniert, die Archimedes-Schraube erfunden, Kriegsgerät entwickelt und das mit 55 Metern Länge größte Schiff seiner Zeit erdacht: die Syracusia. Daher hier die Wiki-Liste der größten Holzschiffe der Welt.

Im Jahre 1988 hat sich das Los Angeles Magazine vorgestellt, wie die Welt wohl im Jahre 2013 ausschaut.

Computer & Internetz
René hat wie jedes Jahr – okay, abgesehen von 2008, da hab ich's für ihn übernommen und 2011 hab ich mitgeholfen – die April-Scherze im und aus'm Netz gesammelt. Und da ist mal wieder einiges nettes zusammen gekommen.

Die Frankfurter Rundschau hat einen umfangreichen Artikel über die Samwer-Brüder und ihr Klon-Start-up-Imperium.

Seit 40 Jahren gibt’s mittlerweile Icons! Diese kleinen Ikonographien, die Programme und Funktionen in graphischen Nutzeroberflächen symbolisieren. The Verge hat ein schönes Feature dazu.

Google stellt den Reader ein. Was schade ist – aber alles andere als ein Einzelfall. Man denke nur an Wave, Knol, Buzz oder Lively. Oder demnächst Google Keep, wie Charles Arthur vom Guardian meint. Er hat mal die durchschnittliche Lebensdauer von Google-Produkten ausgerechnet.

Gesellschaft
Auf Reddit erzählen Menschen die über 100.000 Dollar im Jahr verdienen, was für einen Job sie haben und wie sie ihn bekamen. Darunter Öl-Feldarbeiter, Google-Programmierer, Bienenzüchter, Tankstellenbesitzer und Typen, die legal Marihuana verkaufen.

Zeugs
Farhad Manjoo zeigt, dass man eine Hommage an einen Hoodie schreiben kann. Und das zweimal.

Ist der zurückgetretene Papst eigentlich immer noch unfehlbar? Das wird beim Guardian gefragt.

Nochmal der Guaridan: diesmal mit den 10 besten Schoko-Rezepten. Nett.

Noch nicht gelesen, aber sicher interessant: wie der Klimawandel den Kaffee bedroht! Neeeeein!

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